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Rezension Die Monogramm Morde

*keine Spoiler*

Der neue Fall für Hercule Poirot ...

... auch wenn nicht von Agatha Christie geschrieben sondern von Sophie Hannah kommt es dem Christie Schreibstil sehr nahe. Ich hatte zu Anfangs etwas Bedenken, da ich mit den nachgeschriebenen Sherlock Holmes Büchern z.B. bis jetzt nur negative Erfahrungen gemacht hatte. Diese entsprachen nämlich überhaupt nicht meinen Vorstellungen von Sherlock Holmes wie ihn Doyle erschaffen hatte. Bei diesem Buch stellten sich meine Bedenken aber als unbegründet heraus. Dadurch, dass sich das Buch nicht nur auf Poirot konzentriert sondern ihm einen jungen, unerfahrenen Polizisten an die Seite stellt entsteht eine eigene Dynamik.

In Mr Catchpool als weitere Hauptfigur , die Poirot ( eigentlich in Rente) bei den Mordermittlungen unterstützt, bekommt das Buch einen ganz eigenen Dreh und es fällt überhaupt nicht auf das es nicht von Christie geschrieben wurde. Die feinen Eigenarten des berühmten Detektivs werden immer wieder angeschnitten aber nicht zu sehr in den Vordergrund gerückt. Die Erinnerungen an Christies Poirot werden nicht verfälscht oder mit neuen Ideen vermischt. Im Vordergrund steht ganz klar die Mordermittlung die sich als knifflig, undurchsichtig und ziemlich spannend erweist. Jeder neue Hinweis lässt neue Fragen offen und als Leser rätselt man die ganze Zeit mit bis der Fall endlich klarer erscheint. Was allerdings eine ganze Weile dauert da es doch gegen Ende sehr undurchsichtig wird. Alles in allem ein guter Krimi. Das Hardcover ist auch sehr schön geworden. Ich war überraschend begeistert von dem Buch.

Ich wünsche euch ein spannungsgeladenes Wochende

Eure Paloma Pixel




dieser Text enthält meine eigenen Gedanken und für die kann man nicht Haftbar gemacht werden, diese dürfen auch nicht ohne meine Zustimmung weiter veröffentlicht werden , Fotos wurden von mir selbst geschossen und dürfen auch nicht weiter veröffentlicht werden.
Rezension Die Monogramm Morde

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