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Rezension Blood and Chocolate



Zuerst einmal stelle ich die alles entscheidende Frage Team Werwolf oder Team anderes Fabelwesen? Vampir? Zombie ? Da gibt es ja mittlerweile richtige Fanlager, spätestens seit Twilight. Ich bin übrigens Team Wolf. Blood and Chocolate ist 2010 beim Heyne Verlag erschienen.

In Blood and Chocolate geht es aber rein um Wölfe, allen voran die 16 jährige Vivian und natürlich um die Liebe. Kann uns jemand wirklich lieben so wie wir sind ? Mit all unseren Fehlern oder in Vivians Fall mit dem Werwolfrudel im Nacken ? Denn sie verliebt sich in Aiden, einen Menschen. Ihr Rudel ist davon ganz und gar nicht begeistert. Ihr eigener Vater wurde von Menschen getötet und seit dem hält sich das Rudel streng unter Seinesgleichen. Vivian selbst ist mit Herz und Seele Wolf. Sie liebt es im Mondschein ihre menschliche Hülle ablegen zu können und frei durch die Wälder Marylands zu laufen. Was sollte daran verwerflich oder falsch sein ? Doch wie wird ihre erste große Liebe reagieren wenn er davon erfährt das sie nicht nur menschlich ist? Kann er akzeptieren das in Vivian auch noch etwas anderes schlummert ? Dann ist da ja auch noch der gutaussehende Gabriel aus ihrem Wolfsrudel der Interesse an ihr bekundet. Ob Aidens Liebe zu ihr stark genug ist um all diese Hindernisse zu überwinden ? Das Rudel würde ihn am liebsten loswerden und das verheisst nichts Gutes für seine Gesundheit. Welche Rolle wird Gabriel noch spielen und wird Vivian sich für den richtigen Mann entscheiden ?

Das Buch war ganz gut geschrieben und war in einem Rutsch durchgelesen. Das Wolfsrudel und Vivians nächtliche Streifzüge waren wunderschön beschrieben. Es war eine leichte Liebeslektüre für zwischendurch. Auch der Herzschmerz kommt nicht zu kurz wobei ich aber keine einzige kitschige Stelle gefunden habe. Die Werwolfgeschichte die mit eingewoben war, machte das ganze noch ein bisschen interessanter. Es erinnerte an Sommerferien und Sommerliebe und das nicht immer alles so ist wie es auf den ersten Blick scheint, auch die erste große Liebe nicht. Das Ende war unerwartet hat mir aber durch die Entwicklung, die einige Charaktere im Buch machen sehr gut gefallen. Schön war auch das Vivian im ganzen Buch so stark und unabhängig blieb. Es hätte einfach nicht gepasst wenn sie als Werwölfin gekuscht und sich irgend jemandem gebeugt hätte.

Der gleichnamige Film dazu hat übrigens ein komplett anderes Ende und auch eine veränderte Story. Wer diesen schon kennt, dem kann ich nur sagen das das Buch komplett anders und viel viel besser ist. Gerade was das Ende angeht.

Ich wünsche Euch einen wölfischen Tag

Eure Paloma Pixel

dieser Text enthält meine eigenen Gedanken und für die kann man nicht Haftbar gemacht werden, diese dürfen auch nicht ohne meine Zustimmung weiter veröffentlicht werden , Fotos wurden von mir selbst geschossen und dürfen auch nicht weiter veröffentlicht werden. Coverrechte liegen beim Verlag.
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