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Lesung " Das Joshua Profil" Sebastian Fitzek


Sebastian Fitzek's Lesung in Köln war der Knaller. Lustig, charmant, mit viel Wortwitz gab Herr Fitzek den perfekten Unterhalter ab und die Passagen aus dem Joshua Profil machten spannende Lust auf mehr. Ich hatte das Buch extra vorher noch nicht gelesen und er verriet auch mit seinen Passagen nicht zuviel. Die Mayersche Buchhandlung war bis auf den letzten Platz ausverkauft und man weiß auch warum, ist Herr Fitzek doch einer der erfolgreichsten deutschen Thriller Autoren, der auch international verlegt wird. Ich denke es ist nur noch eine Frage der Zeit bis wir verfilmt nach Sebastian Fitzek's... irgendwo in unserer TV Zeitschrift lesen können. Wir waren bereits anderthalb Stunden vor Beginn da und saßen 4 Reihe ! Die erste Reihe war mal wieder komplett reserviert obwohl nicht mal 50% der Reservierten später anwesend waren. Das ärgert mich immer maßlos. Man muss also früh da sein, wenn man nicht ganz hinten sitzen will. Wobei zumindest der Ton in der Mayerschen in Köln bis zum hintersten Platz sehr gut ist.





Seine beiden neusten Werke, die ja durch den Protagonisten zusammen hängen, sind also wie immer sehr spannend und lassen uns wenig Glauben an die Menschheit. Das Joshua Profil und die Blutschule. Das Verwirrspiel um Max Rhode, der nur dieses eine erfolgreiche Buch geschrieben hat ( die Blutschule, das Buch erschien auch unter dem Autorennamen Max Rhode ist aber tatsächlich ein Auswuchs aus der Idee des Joshua Profils und ebenfalls von Herrn Fitzek ;-) Im Joshua Profil ist der Protagonist Max Rhode ein erfolgloser Schriftsteller und gesetzestreuer Bürger. Sein Bruder Cosmo ist da ein ganz anderes Kaliber und sitzt deswegen auch in Sicherheitsverwahrung einer psychiatrischen Einrichtung. Doch trotzdem wird Max, der eigentlich keiner Fliege etwas zu Leide tun kann, in wenigen Tagen ein entsetzliches Verbrechen begehen. Nur das er noch nichts davon weiß, im Gegensatz zu den Leuten die ihn auf einmal verfolgen und töten wollen.

Wenn ich ein Fitzek Buch beendet habe kommt bei mir immer ein leichter Anflug von Paranoia auf. Das liegt einfach daran das es immer so echt wirkt. Ich denke immer das es so wirklich passieren könnte, jeden Tag, jedem von uns. Genau das macht seine Psychothriller so perfide aber auch so entsetzlich spannend. Es ist wie ein schrecklicher Unfall bei dem man nicht wegsehen kann, genau so muss ich hier immer weiter lesen und hoffen, dass für den Protagonisten doch noch alles gut wird.


Bei der Lesung kam diese perfide Spannung in den Passagen auch direkt gut rüber. Alles andere war ein Gimmick, denn Sebastian Fitzek erzählte wirklich wunderbare Pointen aus seinem Leben und es wurde wirklich viel gelacht. Die Stimmung war also eine lockere Mischung und ich hätte noch Stunden dort sitzen können. Ich könnte mir Fitzek auch gut in der Köln Arena beim Comedy vorstellen. Ausserdem hat er eine so volle, warme Erzählstimme das es super angenehm ist ihm zu zuhören. Da merkt man ihm seine Radiovergangenheit an. So erfuhren wir das er als Kind von Aktenzeichen XY inspiriert und verschreckt wurde. Das er seine Kinder sehr liebt aber nicht immer und auch nicht immer alle zur selben Zeit. Das Michael Tsokos ein Freund ist, bei dem man keine Feinde mehr braucht weil er gerne schwarze Späße mit ihm treibt. Das er als Thrillerautor ein Weichei sein muss um sich in alle Figuren hinein zu versetzten und ein Psychopath so etwas ja nicht kann, weil ihm die Empathie fehlt, er aber als Autor irgendwie solche Leute anzieht. Das auch ein Herr Fitzek früher Lesungen vor 5 Leuten gehalten hat und 3 davon arbeiteten in der Buchhandlung in der die Lesung stattfand und er sich deswegen gut in den erfolglosen Schriftsteller Max Rhode hinein versetzten konnte. Das er kein Lieblingsbuch unter seinen eigenen Büchern hat. Es wären alle wie seine Kinder und mal das eine oder das andere, je nachdem mit welchem er gerade tourt oder sich beschäftigt.


Die Lesung ging auch wirklich über zwei Stunden, man sollte also Zeit mitbringen und sich einen späten Zug zum nach Hause fahren suchen. Herr Fitzek hat hinterher wirklich viel Ausdauer bewiesen und mit jedem ein Foto gemacht und alle Bücher signiert, die man ihm unter die Nase gehalten hat und er hat die ganze Zeit dabei gelacht. Entweder ist er ein guter Schauspieler oder ein unermüdlicher, guter Geist der wirklich Spaß an seiner Berufung hat. Übrigens ist seine Schrift nicht halb so schlimm wie er behauptet. Da habe ich schon schlimmeres gesehen. Sogar einen Stephen King und Greg's Tagebuch habe er schon signiert. Ich habe mir trotzdem sein Joshua Profil und mein Lieblingsbuch Noah signieren lassen und es war für mich ein toller Abend an den ich noch lange denken werde. Wenn ihr die Möglichkeit habt besucht auf jeden Fall eine seiner Lesungen. Ich werde wohl nicht das letzte Mal da gewesen sein. Es war auch schön dort noch ein paar Blogger zu sehen u.a. Lisa vom Youtube Kanal Exlibrislisa und auch kurz Ingrid von Zwei Sichten auf Bücher.


Zum Buch Das Joshua Profil erschienen bei Bastei Lübbe gehts hier*

Mehr zu Sebastian Fitzek auf seiner Homepage http://www.sebastianfitzek.de

Ich wünsche Euch einen spannenden Tag

Eure Paloma Pixel

Wie immer gibt es auch von dieser Lesung einen Videomitschnitt von Snapchat.



dieser Text enthält meine eigenen Gedanken und für die kann man nicht Haftbar gemacht werden, diese dürfen auch nicht ohne meine Zustimmung weiter veröffentlicht werden , Fotos wurden von mir selbst geschossen und dürfen auch nicht weiter veröffentlicht werden. Coverrechte liegen beim Verlag.

Lesung " Das Joshua Profil" Sebastian Fitzek

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